Homöopathie und andere Fachbegriffe erklärt

 Hormone

 

Bei Hormonen handelt es sich um sehr wirksame Botenstoffe, die im Körper dafür sorgen, dass  alle Stoffwechselvorgänge optimal ablaufen können.

Wenn zu viel oder zu wenig eines Hormons gebildet wird, so zieht das meist den ganzen Menschen in Mitleidenschaft und es ist Zeit, der Natur auf die Sprünge zu helfen!

 

Fehlt es dem Körper z.B. am Progesteron, so können Beschwerden wie diese die Folge sein:

  • Haarausfall oder ungewöhnlich trockenes Haar
  • Wassereinlagerungen
  • Depressionen oder Stimmungsschwankungen
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Verdauungsprobleme
  • trockene oder schuppige Haut
  • Schlafstörungen

 

Schröpfen

 

Schöpfen ist eine sehr alte und bewährte Art, die Durchblutung im Körper zu beeinflussen.

Es gibt zwei Arten, dies zu tun:

 

  • beim allseits bekannten blutigen Schröpfen ritzt man die Haut an, bevor sich das Schröpfglas mit Unterdruck festsaugen darf. Dadurch wird dem Körper eine kleine Menge Blut entzogen.

  • Beim unblutigen, sog. „trockenen“ Schröpfen dagegen bleibt die Haut intakt und der Körper behält sein Blut ;-) Der Unterdruck kann hier auch durch einen Gummiball am anderen Ende des Schröpfglases entstehen. Auf geölter oder gecremter Haut kann man dann eine angenehme Schröpfkopfmassage durchführen.

    Diese Variante ist besonders beliebt , da sie KOMPLETT SCHMERZFREI ist.

 

Homöopathie:

 

Eine Therapiemethode, bei der Ausgangsstoffe zuerst verdünnt und im Anschluss potenziert werden, um die medizinische Wirkung zu entfalten.

 

Durch die starke Verdünnung können giftige Stoffe dem Körper nicht mehr schaden (z.B. Quecksilber, Arsen) und die heilsame Wirkung des Mittels wird beim Verschütteln freigesetzt.

Zur Homöopathie gehören außerdem die Arzneimittelprüfung durch gesunde Probanden und das Ähnlichkeitsprinzip.

 

 

Arzneimittelprüfung:

 

Eine Gruppe von gesunden Menschen nimmt ein Mittel ein und beobachtet danach die entstehenden Symptome an sich.

Diese Symptome kann das Mittel bei einem erkrankten Menschen heilen.

 

Damit es nicht zur Beeinflussung der Teilnehmer kommt, wissen im Idealfall weder die testenden Personen noch die Leiter dieser Prüfung, um welches Mittel es sich handelt.

 

 

Potenzierung:

 

Dies ist der zweite Schritt in der Herstellung eines homöopathisches Mittel nach der Verdünnung. Die Mischung wird gleichmäßig und gründlich geschüttelt.

 

Die Angabe auf dem Etikett , z.B. C30, besagt, wie stark der Ausgangsstoff verdünnt wurde (z.B. entspricht C einer Verdünnung 1:100) und wie oft der Potenzierungsprozess durchgeführt wurde (z.B.  30 mal).

Je öfter potenziert wird, desto kräftiger ist die Wirkung eines Mittels. Je stärker verdünnt wurde, desto sanfter ist sie für den Körper.

 

 

Ähnlichkeitsprinzip:

 

Damit ein homöopathisches Mittel optimal wirken kann, müssen seine Symptome denen des Patienten möglichst ähnlich sein.

 

 

Hering'sche Gesetze:

 

Constantin Hering entdeckte, dass Heilung in einer bestimmten Ordnung geschehen muss, damit sie von Dauer ist.

Konkret sollte die Heilung von innen nach außen, von oben nach unten und in umgekehrter Reihenfolge des Erscheinens der Symptome ablaufen.

Auch sollten lebenswichtige Organe (z.B. Herz, Gehirn, Lunge) zuerst heilen und weniger wichtige Körperteile, etwa die Haut, im Anschluss daran.

 

 

Reizdarmsyndrom, sog. RDS oder IBS (irritable bowel syndrome)

 
Unter einem RDS versteht man eine Reihe von Magen-Darm-Beschwerden, die durch andere Krankheiten nicht erklärbar sind, d.h. es handelt sich dabei um eine Ausschlußdiagnose.

Typischerweise finden sich bei RDS eine Vielzahl von Symptomen, etwa

  • Durchfall und Verstopfung im Wechsel
  • starke Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • andere Beschwerden, die zusätzlich auftreten, etwa Kopfschmerzen oder Luftnot (das sind keine RDS-Symptome an sich, treten aber oft mit der Erkrankung zusammen auf)

 

Die Therapie erfolgt entsprechend der Beschwerden des Patienten, also etwa mit krampflösenden Mitteln, Entspannungsmethoden, Entgiftung, Darmsanierung oder der Vermeidung unverträglicher Lebensmittel.